Influencer-Marketing verstehen

Influencer-Marketing verstehen

Influencer-Marketing verstehen? Das fällt selbst Marketing-Fachleuten in größeren Unternehmen nicht immer leicht. In unserem Artikel erklären wir gängige Missverständnisse und welche Möglichkeiten diese Form von Marketing bietet.

Warum Influencer-Marketing?

Influencer-Marketing ist mittlerweile eines der wichtigsten, wenn nicht sogar das wichtigste Marketing-Instrument. 2016 hat schon eine beträchtliche Anzahl von Unternehmen diese Technik verwendet und seit 2017 wächst der Bereich Influencer-Marketing stetig weiter.

Der Grund dafür ist, dass die Menschen Marken nicht mehr unbedingt vertrauen. Viele sind nicht mehr mit traditionellen Werbetechniken zu beeindrucken. Stattdessen werden sie von Menschen beeinflusst, die sie respektieren und denen sie vertrauen. Doch auch hier verbergen sich Risiken, denn viele Unternehmen verstehen die Vorgehensweise und Charakteristika des Influencer-Marketings nicht richtig.

Wir haben Ihnen deshalb ein paar Punkte herausgesucht, die Sie im Zusammenhang mit Influencer-Marketing beachten sollten.

Influencer-Marketing verstehen

1. Influencer sind keine Medien-Profis

Influencer sind eben nicht unbedingt Fachleute aus Presse & Co. Vielmehr sind sie Experten auf ihrem Gebiet, z. B. Akademiker oder Berater, keine Marketing-Nerds. Es sind einfach Personen, die viel über bestimmte Themen wissen. Deshalb sind sie auch nicht von traditioneller Werbung beeinflusst: Sie sind also aus anderen Gründen auf Social Media-Plattformen unterwegs als Medienunternehmen beispielsweise.

Und wichtiger noch: Influencer betrachten nicht dauernd irgendwelche Marketing-Daten, wie wir Marketeers das tun. Stattdessen konzentrieren sie sich darauf, von Partnern und anderen Influencern zu lernen und ihr Wissen mit ihren Followern zu teilen. Man möchte hier vielleicht glauben, dass diese Vorgehensweise nicht effektiv ist, aber es stimmt: Diese natürliche und authentische Motivation des Influencers erschafft Vertrauen zwischen Ihrer Marke und Ihrem Publikum.

2. Beim Influencer-Marketing geht es nicht um Promis

Im Kleinkindalter des Influencer-Marketings dachten viele, dass die große Bekanntheit eines Influencers dabei helfe, ein noch größeres und breiter gefächertes Publikum zu erreichen. Doch die Verbraucher sind nicht dumm: Schnell haben sie bemerkt, wie unauthentisch berühmte Prominente in ihren Social Media-Posts sind. Nicht selten stecken dahinter ganze Teams, die gezielt Marketing-Techniken verwenden.

Mikro-Influencer haben vielleicht etwas weniger Follower, aber sie agieren spezifisch und haben i.d.R. eine beträchtliche lokale Reichweite. Ein weiterer Pluspunkt: Mikro-Influencer werden bei Weitem nicht so viel Geld für eine Kooperation verlangen wie ein weltberühmter Promi. Der Return-On-Investment (ROI) wäre hier deutlich höher.

3. Influencer-Marketing funktioniert nur bedingt kurzfristig

Viele Unternehmen glauben, dass Influencer-Marketing nur für die Dauer einer Kampagne relevant wäre. Sobald diese Kampagne abgeschlossen ist, gehen sie gleich weiter zur nächsten Marketing-Maßnahme. Tatsächlich ist es empfehlenswert, eine Art von Beziehung mit einem Influencer aufzubauen. Es ist nicht von Nachteil, häufiger den selben Influencer mit einem Advertorial oder Social Media-Beitrag zu beauftragen. Es zeigt, dass Sie als Unternehmen die Meinung des Influencers schätzen – und dieses gute Gefühl des Influencers wird durch dessen Social Media-Beiträge und Blogartikel an die Leser weitergegeben.

 

Während die einen Unternehmen schon jetzt erfolgreich Influencer-Marketing betreiben, scheitern die anderen noch an der effektiven Umsetzung. Große Budgets und Promi-Status mögen zwar wie eine schnelle Lösung erscheinen, sind es aber nicht. Langfristige Strategien mit Mikro-Influencern sind zu empfehlen.

Machen Sie es besser und schalten Sie erfolgreich Online-Werbung. Falls Sie Fragen oder Anregungen haben, immer her damit!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.