Content-Marketing

Content-Marketing – ein kurzweiliger Trend?

Content-Marketing ist heute in aller Munde. Jeder spricht darüber, jeder hat seine eigene Meinung dazu und auch seine eigene Strategie. Wie wir schon in unserem Artikel über Content und SEO deutlich gemacht haben, ist Content ein wichtiges Thema – sowohl für die Suchmaschinenoptimierung, als auch für das Online-Marketing. Beim Content-Marketing möchte man vor allem die Adressaten für sich selbst gewinnen. Nach Veröffentlichung des Contents auf Blogs & Co. geht erst das eigentliche Marketing los: Die Inhalte werden klug und strategisch genutzt, um ein Produkt oder eine Dienstleistung bekannter zu machen – immer mit Hinblick auf die Bedürfnisse der Kunden.

 

Was ist Content-Marketing?

Definieren kann man diese Form von Marketing als eine Art Kommunikationsstrategie, die sich nützlichen und interessanten – nicht direkt werblichen – Informationen bedient, um die Bekanntheit einer Marke, eines Produkts oder einer Dienstleistung bei der gewünschten Zielgruppe zu steigern. Statt einen potentiellen Kunden zu bedrängen, erhält er gezielte Informationen, die einen Mehrwert für ihn bilden.

Neben der Gewinnung von Neukunden, wird Content-Marketing auch für einen Imageaufbau oder -wandel genutzt. Verwendet man die richtige Strategie, so lässt sich die Wahrnehmung von Unternehmen, Produkten oder Personen in der Öffentlichkeit beeinflussen.

Content-Marketing kann in den verschiedensten Marketing-Formen genutzt werden. Angefangen bei Offline- und Online-PR, im E-Mail-Marketing, im Social-Media-Marketing, bis hin zur Suchmaschinenoptimierung.

 

Was sollte man beachten?

Der Kunde sollte nicht nur im Einzelhandel der König sein – auch im World Wide Web sollte diese Devise gelten. Er steht im Mittelpunkt. Unternehmen müssen erkennen, wann und wo Bedürfnisse bei ihrer Zielgruppe entstehen und diese dann möglichst effektiv stillen. Statt das Produkt oder die Dienstleistung selbst in den Fokus einer Marketing-Kampagne zu stellen, spielt der Kunde und der Mensch hinter der Institution „Kunde“ die Hauptrolle. Was möchte und was braucht er tatsächlich und wie kann ich als Unternehmen diese Anforderungen erfüllen? Fragen, denen sich heute jeder Advertiser stellen muss.

 

Diese fünf Punkte betrachten wir jetzt mal noch genauer:

 

  1. Die Qualität.

    Content muss qualitativ sein – durchschnittliche und beliebige Inhalte gehen aufgrund der Schnelllebigkeit und des Informationsrausches im Internet schnell mal unter. Nicht die Menge macht es, sondern der Mehrwert. Eine Überflutung an Informationsangeboten nervt die Nutzer schnell und die gewünschten Marketingziele werden nicht erreicht.

  2. Geschichten erzählen.

    Das sogenannte Storytelling bietet eine gute Option zur Herstellung von qualitativem Content. Geschichten und Personen, die vielleicht nur indirekt mit dem Unternehmen verbunden sind, können potentielle Kunden fesseln und begeistern – das nützt sowohl zur Bewerbung eines Produkts, als auch dem Imageaufbau.

     

  3. Abteilungen müssen zusammenarbeiten.

    Besonders interessante Geschichten entstehen z.B. meist im Zusammenkommen von Kunden und Vertrieb. Erfahrungsberichte, Probleme, Konflikte – all das sind Dinge, die für andere Nutzer und Kunden von Interesse sein können. Aufgrund des großen Know-Hows der PR-Abteilung und je nach Aufgabenverteilung auch der Marketing-Abteilung, liegt es nahe, dass in diesen der Content hergestellt, also verfasst wird. Die Abteilungen arbeiten Hand in Hand – die einen liefern die Geschichten, die anderen schreiben sie auf.

  4. Die Vermarktung des Contents.

    Wohl einer der wichtigsten Punkte im Content-Marketing. Was nützt brillanter Content, wenn keiner davon erfährt? Ebenso wie für ein Produkt, muss man auch für seinen Content die Werbetrommel anrühren! Das funktioniert beispielsweise gut über Social Media: hier können Beiträge geteilt und verbreitet werden und zusätzlicher Content generiert und angeboten werden. Content-Marketing ist also unweigerlich ganz eng mit dem Online-Marketing verbunden. Aber auch andere Medien wie das Fernsehen oder Presse kommen hier auch zum Zuge.

  5. Am Ball bleiben.

    Wie bereits erwähnt, sieht sich das das Content-Marketing stets mit der Schnelllebigkeit des World Wide Webs konfrontiert. Alles entwickelt sich rasant und auch die Content-Landschaft ändert sich sehr schnell. Man sollte immer im Auge behalten, was die Nutzer gerade fordern und welche Kanäle gerade angesagt sind!


Es ist unwahrscheinlich, dass Content-Marketing nur ein Trend bleiben wird. Da in dieser Form des Marketings vor allem der Kunde und seine Bedürfnisse und Wünsche im Interessensfokus liegen, ist sie überaus erfolgreich. Content-Marketing wird nicht verschwinden, sondern sich immer weiter entwickeln und optimieren. In diesem Fall sind beide Parteien zufrieden – der Kunde UND das Unternehmen.

 

Dieser Beitrag ist auch verfügbar auf: Spanisch

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